Freitag, 31. August 2018

Herz aus Stein

Herz aus Stein. Aber es pocht, droht bald zu explodieren in meiner unruhigen Brust. Zu viele unausgesprochene plötzlichen Gefühle, die an der Mauer um mein Herz nagen. Es schlägt, schreit förmlich nach der großen Liebe, dem Zauberelixier, das brennende Narben und Emotionen heilt. Doch kann Stein überhaupt so laut pulsieren? Ich sehe mich immer wieder. Die Mauern werden nach bitteren Erfahrungen immer höher, mein geschundenes Herz fleht mich an: „Bitte, Bitte mach’s nicht noch einmal so." Ich verspreche, nicht noch einmal wieder diesen dummen Fehler zu begehen. Vertrauen tut verdammt weh. Das habe ich nun endlich gelernt. Und jedes Mal mein Herz krampft sich zusammen, jault laut auf. Ja, Vertrauen tut weh.Warum denn immer wieder vertrauen und nochmal vertrauen? Jedes Mal wieder die Hoffnung, dass alles besser wird. Dass es nicht noch einmal so weit kommt. Doch aus dem Nebel, den man erst nur verschwommen sehen kann, lauern die mit Giftspeeren bewaffneten Dämonen, und sie haben nur ein Ziel: Herzen aus Stein ohne Emotionen und Gefühl. Ich glaube Speere prallen an Stein ab. Doch dieser Stein wird weich wie Gummi, wenn man nur ein paar heilsame und gesegnete Worte sagt. Und umso angreifbarer. Die Dämonen lauern schon. Manchmal kommt der Speer aus einer Richtung, in die man sich nie umgeguckt hätte, weil man niemals einen Werfer dort erwartet hätte. Und auf einmal kommt der Speer von hinten. Oh man das Herz ist wieder getroffen. Bindungen und Vertrauen können genauso schädigend sein, wie sie sich gut anfühlen können. Kaum fängt das glückselige Schlagen des Herzens an, genauso schnell liegt es getroffen am Boden.
Jedes Mal wieder verspreche ich aufs Neue mal meinem Herzen, dass es nie wieder Narben und Wunden davontragen muss. Jedes Mal denke ich, ich wäre endlich in der Gesellschaft von jemandem, der nicht mit Pfeilen und Speeren bewaffnet ist. Nur Liebe, Liebe, und wirklich nichts weiter. Und noch während die emotionslose Mimik in dem Gesicht meines Gegenübers steht, spüre ich auch schon dieses starke Zwicken und die Schmerzen in meiner Brust. Der Stein ist mal wieder getroffen.
Das Einzige, was ich mir so wünsche, ist die große Liebe. Das wirklich einzige Elixier, das brennende Narben heilt, dass Elixier das Gott uns gegeben hat, was wir Menschen Liebe nennen. Dieses Herz aus Stein habe ich gestern am Maschsee gefunden und fotografiert.
Burkhard Henze

Donnerstag, 30. August 2018

Vertrauen

Vertrauen ist der Anfang von allem. In Partnerschaften oder anderen Beziehungen zu Menschen.
Letztlich ist Vertrauen ein erlerntes Verhalten, dass bis in die Kindheit zurück reicht. Unsere Vertrauensseligkeit entstammt im Kern zwei Komponenten : dem Selbstvertrauen, also der Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten; und dem Vertrauen gegenüber anderen Menschen.
Beides sind dem Wesen nach Erfahrungswerte: Wer früh gelernt hat, dass er Erfolge aufgrund seines Könnens wiederholen kann und dass die Mehrheit der Menschen Vertrauen belohnt, bleibt auch später vertrauensvoll .
Man könnte auch sagen: Vertrauen ist eine erlernte Entscheidung. Wer vertraut, geht willentlich und zuversichtlich davon aus, dass sich eine Sache so entwickelt, wie versprochen oder erhofft. Ob das dann tatsächlich eintritt, steht freilich auf einem anderen Blatt.Wir alle würden wohl früher oder später verrückt werden, wenn wir allem Neuen oder jedem fremden Menschen mit Angst, Abwehr und Misstrauen begegnen würden. Es gibt es auch den Weg: Vertrauen zu verspielen. Denn Worte sind billig, wer sie zu oft verwendet ohne Taten folgen zu lassen, schürt nur den Verdacht ein Nebelkerzenwerfer zu sein, jemand, der das eine sagt, um zu verschleiern, dass er das andere tut. Da stelle ich mir doch die Frage kann ich Gott vertrauen ? Ja du kannst Gott vertrauen. Er ist vollkommen Vertrauenswürdig. Die Bibel betont diese Wahrheit immer wieder und das Kreuz von JESUS beweist, dass sie wahr ist.
Burkhard Henze

Mittwoch, 29. August 2018

Guten Morgen

Ich habe erfahren wenn ich Morgens Gott lobe beginnt der Tag anders wird er lockerer-froher-freier. Ich lasse den allmächtigen Gott mal meinen Tag bestimmen, und lade ihn ein die Dinge zu bestimmen, ich lade ihn ein, die Probleme die auf mich zu kommen, miteinander zu meistern. Ich gebe jeden Menschen diesen Rat mit Gott bist du nie allein. Das ist wie ein positive Geheimwaffe. "Kommt und lobet den, HERRN, meiner Seele singt.....kommt und betet den König an."
Burkhard Henze

Dienstag, 28. August 2018

Dankbarkeit und Zufriedenheit zu entwickeln

Dankbarkeit und Zufriedenheit zu entwickeln -- und zum Ausdruck zu bringen --  ist eine alte traditionelle christliche meditative Übung mit dem Ziel, mich darauf auszurichten, nach dem Guten Ausschau zu halten was mir Gott alles an Guten in meinem Leben schenkt. Ich habe immer erfahren dürfen dadurch wird mein Leben schöner, leichter und vielfach angenehmer. Denn wenn ich mich regelmäßig auf das kleine Glück besinne, rücke ich ich meinen Missmut über unfreundliche Menschen oder das angebliche schlechte Wetter in die richtige Perspektive und so kann ich mich an den kleinen und großen Schönheiten des Alltags erfreuen. Und glaubt mir auch wenn die Welt nach Nachrichtenlage schrecklich ausschaut gibt es so viele schöne Dinge zu bewundern, für die ich mich bei meinem Schöpfer bedanken kann.
Burkhard Henze
https://dailyverses.net/de/zufriedenheit

Montag, 27. August 2018

Gottes Kraft

Ich kann mit Gottes Kraft in den Herausforderungen des Lebens rechnen. Er will die Kraft geben, die ich brauche. Es ist wichtig zu beachten: Gott gibt seine Kraft nicht im Voraus. Mein Leben ist nicht wie eine aufladbare Batterie: Wenn die Kraft verbraucht ist, dann wird Gott sie wieder aufgeladen. Weil Gott mich mit seiner Kraft verbunden hat, darum kann ich sie immer erfahren. Er gibt seine Kraft in meinem Leben. So kann der Psalmist sagen: „Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen…“ Das heißt doch: Mit Gott kann ich Hindernisse überwinden.Zuletzt verweist Paulus auf eine wunderbare Tatsache: Gott wirkt durch uns mit seiner Kraft (2. Korinthre 4,8 - 10).
Burkhard Henze
https://dailyverses.net/de/ermutigung

Sonntag, 26. August 2018

Und immer wieder den Splitter

Ich schaue heute mal wieder nach in der Bibel wie JESUS, mir als Mensch zeigt mich zu verändern.
Er sagte mal: 
»Verurteilt niemand, damit auch ihr nicht verurteilt werdet. Denn so, wie ihr über andere urteilt, werdet ihr selbst beurteilt werden, und mit dem Maß, das ihr bei anderen anlegt, werdet ihr selbst gemessen werden.
Wie kommt es, dass du den Splitter im Auge deines Bruders siehst, aber den Balken in deinem eigenen Auge nicht bemerkst? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: ›Halt still! Ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen‹ – und dabei sitzt ein Balken in deinem eigenen Auge? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge; dann wirst du klar sehen und kannst den Splitter aus dem Auge deines Bruders ziehen.«
Matthäus 7
Burkhard Henze
https://www.jesus.ch/themen/glaube/andachten/leben_ist_mehr/129360-was_siehst_du_den_splitter_im_auge_deines_naechsten_aber_den_balken_in_deinem_auge_nimmst_du_nicht_wahrmatthaeus_73.html


Samstag, 25. August 2018

Bauchgefühl

Bauchgefühle ja und nein. Bauchgefühle werden fast immer stärker von meinen eignen Erfahrungen und auch von meinem erworbenen Wissen geformt, als ich mir es je vorstellen kann, sie werden von ganz vielen Einflüssen verzerrt, zum Beispiel durch traumatische Erfahrungen, affektive Störungen und Werbeaussagen. Im Fernsehen läuft ständig Werbung pausenlos, die unmittelbar auf mein Bauchgefühl abzielt.
Unser Bauchgefühl untersteht jederzeit der Kontrolle (1 Thess 5,21) durch den vom Heiligen Geist erleuchteten Verstand (vgl. Eph 4,18; 1 Kor 2,14; Röm 12,2). Dieser muss die Grenzen setzen und bei Bedarf jederzeit intervenieren. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, ist es wichtig, dass unser Verstand ganz mit dem Wort Gottes, der Bibel, erleuchtet ist. Nur dann kann er seiner Aufgabe gerecht werden (2 Tim 3,16-17).
Es gilt hier aber festzuhalten, dass Gott durchaus von uns erwartet, dass wir unseren Verstand - in Unterordnung gegenüber seiner Führung - auch gebrauchen. Noah ist hierfür ein eindrückliches Beispiel:
Noah ließ Raben fliegen, um herauszufinden, ob die Erde wieder trocken ist. Und als sie trocken war, deckte er das Dach ab. Doch aus der Arche ging er erst auf Anweisung  Gottes (1 Mose 8,13-16).
Burkhard Henze
https://www.spektrum.de/news/wenn-das-bauchgefuehl-truegt/1417364