Samstag, 31. März 2018

Ostern

In diesen Tagen feiern wieder Millionen von Christen das Osterfest. Viele verstecken buntbemalte Ostereier; über Jahre hat Ostern Weihnachten, was die Geschenke betrifft, große Konkurrenz gemacht, usw. Und was hat Ostern mit der Bibel zu tun?
Ostern fällt auf die Zeit des Passahfestes und wird inhaltlich mit diesem verbunden. Der Ostersonntag soll an die Auferstehung JESU Christi erinnern. Ähnlich wie das sogenannte Weihnachtsfest scheint also auch Ostern eine Mischung aus christlicher Tradition und heidnischem Götzendienst zu sein. Anscheinend wurde das Osterfest im Jahr 325 auf  einem Konzil festgelegt. Das sogenannte Osterlamm geht zweifellos zurück auf das Passahlamm, das am 14. Tag des ersten Monats in Israel geschlachtet werden musste (2. Mo 12).
Dass Ostern tatsächlich auf einen heidnischen Götzenkult zurückgeht, dürfte aus den gerne benutzten sogenannten Ostereiern hervorgehen. Die Tradition des Färbens von Eiern ist seit dem 12. Jahrhundert belegt. Bereits in sumerischen und später in römischen Gräbern wurden, wie man nachlesen kann, gefärbte Eier als Grabbeigaben verwendet. Das Ei ist ein weitverbreitetes Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit. Gerade das passt zu der Fruchtbarkeitsgöttin Astarte – übrigens auch zu den Weihnachtssymbolen. Das Ei spielt in vielen Mythen von der Entstehung der Welt eine wichtige Rolle. Das „Welten-Ei“ wird in hinduistischen, ägyptischen, chinesischen und griechischen Mythen ebenso erwähnt wie in Japan, Finnland und auf den Fidschi-Inseln.
Ich habe mal einige Bibelstellen zu Ostern rausgesucht.
Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Gedenkt daran, wie er euch gesagt hat, als er noch in Galiläa war und sprach: Der Menschensohn muss überantwortet werden in die Hände der Sünder und gekreuzigt werden und am dritten Tage auferstehen.
Lukas 24:6-7 
Er aber sprach zu ihnen: Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier. Siehe da die Stätte, wo sie ihn hinlegten.
Markus 16:6  
Und zogen ihn aus und legten ihm einen Purpurmantel an und flochten eine Dornenkrone und setzten sie auf sein Haupt und gaben ihm ein Rohr in seine rechte Hand und beugten die Knie vor ihm und verspotteten ihn und sprachen: Gegrüßet seist du, der Juden König!
Matthäus 27:28-29
Burkhard Henze

Freitag, 30. März 2018

Karfreitag ohne Worte

Karfreitag (ohne Worte)

Donnerstag, 29. März 2018

Gründonnerstag


Christen feiern heute den Gründonnerstag. In zahlreichen Gottesdiensten wird am Abend an das letzte Abendmahl JESU vor seiner Verhaftung und Kreuzigung erinnert. In vielen Familien kommen am Gründonnerstag ganz bewusst „grüne“ Speisen oder Kräuter auf den Tisch – eine Tradition, die ein wenig in die Irre führt. Denn das grün in Gründonnerstag kommt eigentlich vom Wort „greinen“ – was auf die greinenden bzw weinenden Büßer zurückgeht, die im Mittelalter an diesem Tag unter Bußbezeugungen wieder in die Kirche aufgenommen wurden. Am Abend des Gründonnerstags beginnen die drei Tage, in denen JESUS seinen Lebensweg vollendet. Die Ereignisse können nicht gegensätzlicher sein. Erfahrungen von Freundschaft gehen mit Verrat einher, der vom Volk verehrte Heiland gerät in die Mühlen der jüdischen und römischen Justiz, das Unglück nimmt seinen Lauf, nur wenige bringen die Kraft auf, JESUS auf dem Kreuzweg zu begleiten.
Burkhard Henze


Mittwoch, 28. März 2018

Kritik

Es ist falsch, ein Gespräch mit Vorwürfen zu beginnen. Am besten stehe am Anfang eine sachliche Beschreibung, was zu kritisieren ist - so formuliert, dass der andere immer zustimmen kann. „Ich sollte über meine Gefühle sprechen, also zum Beispiel sagen, dass ich sauer bin“.Im nächsten Schritt muss dem anderen gezeigt werden, welche Folgen sein Verhalten haben kann. „Und schließlich gehört zur Kritik auch, eine Erwartung zu formulieren.“
Die sollte möglichst konkret sein - etwa so: „Ich wünsche mir, dass so ein Verhalten nicht nocheinmal passiert. Ich habe unter dem Verhalten sehr gelitten es hat mich verletzt."
Gelungene Kritik ist vor allem eine Frage der Zeit. Gerade Menschen, die oft unbeherrscht reagieren, sollten lieber einen Tag verstreichen lassen, bevor sie einen anderen Menschen kritisch betrachten . Das Luftholen verhindert das Lospoltern. Mir ist aufgefallen selbst diejenigen, die selbstbewusst sagen „Kritik macht mir nichts aus“, fürchteten insgeheim doch, kritisiert zu werden. Der Verstand findet es zwar richtig, Kritik gutzuheißen. „Das Gefühl sagt aber oft etwas anderes.“ Im Kritik-Gespräch sollte man sich immer klarmachen, dass es immer auch um Gefühle geht: Schließlich kann Kritik sehr verletzend sein.
Burkhard Henze
http://www.bibleinfo.com/de/topics/kritik

Dienstag, 27. März 2018

Regenbogen

Wenn es geregnet hat und dann die Sonne scheint oder wenn Sonne auf eine Fontäne trifft, sieht man oft einen Regenbogen. Ein Regenbogen hat viele schöne Farben. Hast du schon mal einen gesehen? Siehst du den Regenbogen hier auf dem Bild?
Gott hat gesagt: »Ich verspreche, dass nie wieder alle Menschen und Tiere durch eine Sintflut vernichtet werden. Ich lasse in den Wolken meinen Regenbogen erscheinen. Und wenn der Regenbogen da ist, sehe ich ihn und erinnere mich an mein Versprechen.«
Woran solltest du denken, wenn du das nächste Mal einen Regenbogen siehst? Daran, dass Gott versprochen hat, die Welt nie mehr durch eine Sintflut zu vernichten.
1. Mose 8:18-22; 9:9-17
Burkhard Henze



Montag, 26. März 2018

Kann Liebe heilen ?

Kein Hochgefühl ohne Traurigkeit. Keine Zufriedenheit ohne das Gefühl, unzufrieden zu sein. Denn ohne Schmerz wüsste ich gar nicht, wie sich Schmerzlosigkeit anfühlen würde.Was auch hilft: den Schmerz nicht weg-haben-wollen. Sich dem Schmerz stellen - so, als würde man sich unter eine kalte Dusche stellen. Zuerst ist es fürchterlich, aber irgendwann gewöhnt sich mein Körper daran. Ich spüre, wie das Wasser über den Nacken bis auf die Zehen fließt. Ich bleiben stehen. Ich laufe nicht weg. Den Schmerz anzuehmen hilft. Es ist oft sehr sicher, dass ich dabei weine. Und verzweifelt bin. Wenn ich erkenne, dass der Schmerz genauso Teil meines Lebens ist wie die Freude. Wenn "in guten wie in schlechten Tagen" nicht nur ein Versprechen für jemand anderen ist - sondern für mich selbst. Dann können meine seelischen Verletzungen langsam heilen. Ein leidenschaftlicher und langer Kuss senkt nicht nur den Blutdruck, sondern auch den Spiegel des gefäßschädigenden LDL-Cholesterins im Blut. Das zeigte eine Studie der Wiener Universitätsklinik. Kollegen aus Stockholm konnten zudem nachweisen, dass sich in einer harmonischen Partnerschaft sogar eine Verkalkung der Herzkranzgefäße zurückbilden kann.Aber auch die  körperliche Liebe bringt die Produktion von Botenstoffen in Fahrt, die meine Selbstheilungskräfte aktivieren. So wirkt der Cocktail aus dem Kuschelhormon Oxytocin, dem Antistresshormon Prolaktin und dem Glückshormon Serotonin wie ein Schmerzmittel und kann Gelenk- und Kopfschmerzen lindern. Der Neurologe Dr. James C. von der University of Oklahoma stellte außerdem fest, dass das Dopamin, das beim Sex ausgeschüttet wird, Stressgefühle für rund zwei Stunden verschwinden lässt. Wer als Patient auf der Intensivstation ein stabiles soziales Netz besitzt, übersteht das Leiden besser, stellten Psychobiologen an der Universität Freiburg fest. Die Nähe geliebter Menschen fördert die Ausschüttung des Wohlfühlhormons Oxytocin, das den Krankheitsstress bremst. Der Körper kann sich besser regenerieren. Also es stimmt so sehr Liebe kann heilen.

Sonntag, 25. März 2018

Sonntag Sommerzeit

Heute ist so ein richtig schöner Sonntag. Uhrenumstellung ist hier in Deutschland die "künstliche Sommerzeit" die durch Umstellen der Uhren entsteht und nicht die "Jahreszeit Sommer". Im Englischen spricht man von einer "Tageslichtsparzeit" ("Daylight Saving Time"), obwohl mit einer Uhrenumstellung kein Tageslicht eingespart wird. Das alles sind rein sprachliche Manipulationen der Politik, Lobbyisten und der Presse. Und es gibt noch Millionen Menschen, die glauben, dass es im Sommer durch die Sommerzeit länger hell sei. Nein, ist es nicht! Wir haben nur die Uhren verstellt. Dadurch erleiden wir eine dauerhaften sozialen Jetlag, der sich als Stress auf unsere Zellen auswirkt. Zudem gehen die Menschen später schlafen und erleiden dadurch einen Schlafmangel, den sie auch am Wochenende nicht mehr aufholen. Wir haben mittlerweile 78% der Menschen zwischen 18 und 65 mit Schlafstörungen, sowie eine Zunahme der chronischen Erkrankungen ohne Beispiel.
Burkhard Henze