Sonntag, 14. Juli 2019

Märchen

Heute habe ich folgendes schwedische Märchen im Internet gefunden.
Eines schönen Sommertages, zur Mittagszeit, war im Wald Ruhe eingekehrt und alles schlief. Da sprang ein junges, keckes Eichhörnchen über die Bäume und rief: »Sagt mir, was ist eigentlich das Leben?« Alle, die dies hörten, waren betroffen über solch eine schwierige Frage und überlegten. Ein lustiger Schmetterling flog von einer Blüte zur anderen: »Das Leben ist bunt, voller Freude und Sonnenschein.« Am Bach schleppte eine Ameise ihre Last: »Das Leben ist voller Mühe und harter Arbeit.« Eine Rose war gerade dabei, ihre Knospe zu öffnen: »Das Leben ist Entwicklung.« Der Maulwurf steckte seinen Kopf aus der Erde: »Das Leben ist ein Kampf im Dunkeln.« Eine fleißige Biene flog von Blume zu Blume: »Das Leben ist ein Wechsel von Arbeit und Vergnügen. « Tief verwurzelt stand eine alte Weide, gebogen vom Wind und Sturm in vielen Jahren: »Das Leben ist ein sich Beugen unter einer höheren Macht.« Ein Adler drehte majestätisch seine Kreise: »Das Leben ist ein Streben nach oben.« Eine Regenwolke zog vorbei: »Das Leben besteht aus vielen Tränen.« Ein Hase sprang vorüber: »Das Leben ist Veränderung, deren Richtung jeder wählen kann.« Der Fluss schäumte auf und warf sich mit aller Macht gegen das Ufer: »Das Leben ist ein vergebliches Ringen um Freiheit.« Die Gespräche zogen sich über Stunden hinweg, bis in die Nacht hinein. Beinahe wäre ein Streit entbrannt. Ein Uhu flog lautlos durch den Wald: »Das Leben ist, Gelegenheiten zu nutzen, wenn andere noch schlafen.« Ein Mann auf dem Nachhauseweg sagte vor sich hin: »Das Leben ist die ständige Suche nach der Liebe und dem Glück, und manchmal eine Kette von Enttäuschungen.« Da zog die Morgenröte auf und sprach: »So, wie ich der Beginn eines neuen Tages voller Überraschungen bin, so ist jedes Leben eine einzigartige Geschichte.«" - die Geschichte gab mir zu denken, denn so unterschiedlich die Meinungen, sind, so wahr ist das Ganze. Und in so unterschiedlichen facettenreichen Bildern erscheint mir Gott. Sicher hat Gott uns zu Verwaltern dieser Erde bestimmt und empfohlen uns zu vermehren, denn er gab genug für alle! Aber Schuld an der Misere ist das Paradoxon Gier und Neid: dem Trachten nach Macht, Reichtum und Ruhm, und die Verwüstung sowie die brutale Ausbeutung seiner Schöpfung. Ich möchte einmal danke sagen von Herzen für jedes Gebet zum Erhalt der Schöpfung. Und ich möchte einladen, dass wir dieses Gebet auch immer neu aufsteigen lassen als zweckfreien Lobpreis an unseren Schöpfer, der uns und die ganze Schöpfung ursprünglich so gut gemacht hat – und der uns und seine ganze Schöpfung durch seinen Sohn noch wunderbarer erneuern will.
Burkhard Henze




 

Samstag, 13. Juli 2019

Bedürfnisse

Meine körperlichen Bedürfnisse sind trinken, essen, atmen, schlafen, mich anziehen, mich berühren, fühlen, mich körperlich bewegen, mich um mich und meine Gesundheit kümmern, meine Sexualität im Rahmen einer festen Beziehung ausleben.
Dann gibt es meine affektiven Bedürfnisse (vorübergehende Gemütserregung) wie lieben, respektieren, unterstützen, mitfühlen, verstehen, sich amüsieren, lachen sich sicher fühlen, einer Gemeinschaft oder Gruppe angehören, seinen Platz haben, empfinden, weinen, Emotionen und Gefühle ausdrücken, sich emphatisch bestätigen.
Ich habe auch ganz viele Beziehungsbedürfnisse wie von Menschen anerkannt zu werden, sich immer wieder aussprechen, wirklich gehört zu werden, wertgeschätzt werden, miteinander vertraut sein, neues gestalten sowie träumen und hoffen.
Bedürfnisse zur Selbstverwirklichung meine schönen Träume in die Tat umsetzen, für mich sehr Wichtig authentisch sein, meine Qualitäten mobilisieren und immer wieder lernen.
Meine spirituellen Bedürfnisse Harmonie unter Menschen, Schönheit, Frieden, Trauer überwinden(um geliebte Menschen) mit der wunderbaren Natur und Tieren kommunizieren, mich mit meinem Unterbewusstsein verbinden. Stärke und Verletzlichkeit miteinander vereinbaren, das Ganze in mir endlich erfahren (und endlich ein ganzer Erwachsener in seiner ganzen Bandbreite werden) Gott immer wieder aufs Neue suchen.
Burkhard Henze
http://wassagtdiebibel.com/%C3%BCber/bed%C3%BCrfnisse

Freitag, 12. Juli 2019

Mut

"Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben." Friedrich Hebel. Wir aber, die wir stark sind, sollen die Schwächen derer tragen, die nicht stark sind, und nicht Gefallen an uns selber haben. Ein jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung. Denn auch Christus hatte nicht an sich selbst Gefallen, sondern wie geschrieben steht. Psalm 69 10 Für mich als Christ bedeutet dass, die Schwachheit der Schwachen „mitzutragen“ ihnen gerne zu helfen, indem ich vermeide etwas zu tun, was den Glauben des anderen verletzten könnte. Für mich hängt das auch mit Mut zusammen sich immer wieder auf  neue Menschen und Situationen einzulassen.
Burkhard Henze
https://dailyverses.net/de/mut

Donnerstag, 11. Juli 2019

Leben im Licht

Heute Morgen lese ich in meiner Bibel folgendes und denke:Was soll ich dazu noch mehr sagen?
Bleibt keinem etwas schuldig - außer der Schuld, die ihr abtragen könnt: der Liebe, die ihr einander erweisen sollt. Wer den anderen liebt, hat den Willen Gottes erfüllt. Die Gebote "Zerstöre keine Ehe, morde nicht, beraube niemand, blicke nicht begehrlich auf das was anderen gehört - diese Gebote und alle anderen sind in einem Satz zusammengefasst :"Liebe deine Mitmenschen wie dich selbst. Wer seinen Mitmenschen liebt, fügt ihm kein Unrecht zu. Den anderen lieben bedeutet also: das ganze Gesetz* Gottes erfüllen ".
Römer 13 Vers 8 bis 10
Burkhard Henze
https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/wort-zum-tag/leben-im-licht/73-4571


Mittwoch, 10. Juli 2019

Vater deine Hände

Die Worte von JESUS am Kreuz nehmen mich mit hinein in das Herz Gottes. In diesen wenigen Worten wird all das noch einmal deutlich, wofür JESUS Mensch geworden ist und sein Leben gegeben hat.  Mich bringt es meinem Gott näher. Und als Christ darf ich mich freuen, dass auch am Kreuz nicht das letzte Wort gesprochen ist! Bald schon ist es soweit: "Der Herr ist ...!"
"Jesus rief laut: »Vater, in deine Hände gebe ich meinen Geist!« Mit diesen Worten starb er."
(Lukas 23,46;)
Und genauso möchte ich jeden Tag handeln: JESUS, in deine kostbaren Hände gebe ich meinen Geist und wenn es sein muss immer wieder aufs Neue.
Burkhard Henze
http://www.gottesherz.de/

Dienstag, 9. Juli 2019

Losung am Dienstag

Die Losung heute Dienstag, 9. Juli 2019: So spricht der HERR: Suchet mich, so werdet ihr leben. Amos 5,4 Glaubt an das Licht, solange ihr’s habt, auf dass ihr des Lichtes Kinder werdet. Johannes 12,36
Burkhard Henze
www.losung.de

Montag, 8. Juli 2019

Schöpfung

Über eine Blume oder einen Schmetterling zu staunen, können das nur noch Kinder? Habe ich das als Erwachsener verlernt?
Ich wundere mich manchmal noch über Fortschritte in der Forschung, in der Informatik oder Gentechnik zum Beispiel. Aber ist nicht auch die Natur voll bezaubernder und verblüffender Geheimnisse?
Ich muss mir nur einmal die Mühe machen, eine Muschel oder eine Biene auf einer Pflanze zu beobachten. Und welches Wunderwerk ist ein Eiskristall!
Es gibt so viele Wunder der großartigen Schöpfung.
Täglich sind bin ich davon umgeben. Aber ich nehme Sie selten bewusst wahr. Ich gehe leider meist gedankenlos daran vorbei.
Es fehlt mir an Stille und Ruhe. Lebe ich nicht viel zu schnell, zu rastlos, zu fiebrig?
Ich bin ständig auf Trab, "in Action", eingespannt und angespannt. Ich bin so voller Pläne und Absichten. Hektik und Stress macht sich breit. Und manchmal sehen wir vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr.
Heute habe ich im Internet den Satz gelesen:
„Wir sollten viel öfter etwas tun, das kein Ziel verfolgt, keine Eile hat und sich nicht lohnen muss.“ Diesen Satz habe ich mir jetzt dick unterstrichen und ein großes Ausrufezeichen nebenan gemacht.
Gott wollte weder das Arbeitstier noch den Manager, die in der Arbeit ertrinken. Gott hat uns allen Menschen auch die Berge, Wiesen und Wälder nicht nur gegeben, dass wir sie bearbeiten. Das auch, aber er hat sie uns auch geschenkt zur Freude, zur Besinnung, zur Erholung.
Habe ich vor lauter Geldverdienen verlernt, wie man sich besinnt, spielt, feiert, sich erholt? - Übersehe ich vor lauter Gier nach Reichtum und Streben nach Profit und Prestige die Schätze und Reichtümer in meiner nächsten Umgebung?
Viele Menschen fahren jetzt in die Ferien oder fliegen „last Minute“ in den Urlaub weit weg. Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute und Schöne so nah ist, unmittelbar vor der Haustür?
Es ist gut, wenn ich mir Zeit dafür nehme die wunderbare Schöpfung zu beachten, ihr Aufmerksamkeit zu schenken.
Das ist Nahrung für die Seele, Balsam, Heilmittel, einfach eine Wohltat. Und ich lerne wieder neu dabei das Staunen und Danken und Lieben. Und ich erfahre das alles als Gesegneter und Beschenkter.
„Schläft ein Lied in allen Dingen, die da träumen fort und fort. Und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.“ (J. v. Eichendorf)
Die Schöpfung ist Gottes wunderbares Geschenk an uns Menschen. „Die Schöpfung“, hat einmal jemand gesagt, „ist die Schönschrift Gottes.“ Alle geschaffenen Dinge und Wesen sind gleichsam „Liebesbriefe von Gott“.
Burkhard Henze