Montag, 29. Juni 2026

#Endlich

Jeder kann hier jetzt mitreden; man braucht nur den Himmel anzuschauen und schon kann jeder loslegen: Ist das Wetter gut oder schlecht? Gerade nach diesen Hitzerekorden.🌞 Wie wird es sich in den nächsten Stunden oder Tagen entwickeln? Muss man an andere Kleidung denken, wenn man das Haus verlassen will? Warum komme ich auf das Thema Wetter ? Weil im Augenblick über Deutschland Sturm und Regen hinweg ziehen. Das Wetter ist nur schwer, und zudem kurzfristig, voraussagbar. Ganze Wissenschaftszweige wurden gegründet, Satelliten ins All gebracht und Techniken entwickelt, um möglichst gute Wetter-Voraussagen machen zu können. Trotzdem ist das Wetter nicht nur in den Auswirkungen unbeeinflussbar (wer kann schon einen Orkan stoppen), sondern auch nur begrenzt vorhersagbar. Auch die Bibel sagt einiges zum Wetter. Die Bibel kennt Wetterextreme wie Dürre oder auch Stürme und deutet sie oft als Zeichen der Abhängigkeit von der Natur oder als Resultat menschlichen Handelns. Die Sintflut gilt als die populärste Wettergeschichte der📕 Bibel. Darin sind Wetterereignisse gewissermaßen Ausdrucksmittel oder Begleiterscheinungen Gottes. Er zeigt sich in der Wolke, im säuselnden Wind oder auch im Donner. Er schickt Regen, Hagel oder Dürre. Wenn die Bibel also über das Wetter redet, dann redet sie von Gott. Wenn es donnert, dann, weil Gott seine Macht gegenüber den Elementen demonstriert oder einen Gegner erschreckt. So formuliert zum Beispiel der 46. Psalm: „Völker toben, Reiche wanken, es dröhnt sein Donner, da zerschmilzt die Erde🌎.“ Auch Hagel ist in der biblischen Welt ein Requisit Gottes: „Von seinem (Gottes) Glanz erstrahlten die Wolken, Hagel fiel nieder und glühende Kohlen. Da ließ der Herr den Donner im Himmel erdröhnen, der Höchste seine Stimme erschallen. Er schoss seine Pfeile und streute sie, er schleuderte Blitze und jagte sie dahin.“ So beschreibt Psalm 18 ein Gewitter. Einen wunderbaren und gesegneten Wochenanfang.🙏💓

Burkhard Henze


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