In der Welt đ habt ihr Angst. So steht es schon in der Bibel. Auch heute gibt es vieles, das uns Angst machen will. Angst kann uns vor möglichen Gefahren warnen, oft jedoch lĂ€hmt sie uns innerlich, lĂ€sst uns unĂŒberlegt handeln und beschwört Horrorszenarien in unseren Köpfen herauf. Die Bibel đ zeigt, dass es andere, bessere Wege gibt, mit angsteinflöĂenden Dingen umzugehen. Vor allem macht sie deutlich, welche zentrale Rolle Gott in all dem spielt. Manche Menschen beten und Gott greift mit einem Wunder ein. Das ist so. Manche Menschen beten und Gott tut nichts. Das ist so. Mensch ist nicht gleich Mensch und Angst ist nicht gleich Angst. Jede Angst hat so vielfĂ€ltige Ursachen, wie es Menschen gibt.
Deine Angst ist eine Botschaft aus dir selbst heraus an dich. Sie sagt dir etwas ĂŒber diesen einzigartigen, von Gott geschaffenen Menschen, der du bist. Deine Angst hat oft nur etwas mit dir selbst zu tun, mit niemandem sonst. So, wie die Angst anderer nichts mit dir zu tun hat.Deshalb behandelt Gott jeden Menschen so, wie es fĂŒr diesen richtig ist und nicht fĂŒr alle anderen. Vielleicht schweigt Gott deshalb. Damit du die Botschaft deiner Angst an dir erkennen kannst. Was sagt sie dir ĂŒber dich und dein Leben? Warum ist sie da ? Eine wichtige Frage.
Gott handelt meiner Meinung wie gute Eltern handeln sollten. Er löst nicht alle Probleme seiner Kinder, sondern gibt ihnen die Möglichkeit, die Herausforderungen selbst anzugehen. Vielleicht fĂŒhlst du dich mit deiner Angst allein gelassen, aber Gott will dir die Gelegenheit geben, zu wachsen. Angst ist nicht das Ziel deines Lebens. Sie ist eine Station. Und wenn es auch schwerfĂ€llt, Gott zu vertrauen, dann solltest du wissen: Er kennt dich ganz genau. Er weiĂ, wie du zu dem Menschen geworden bist, der du bist. Er kennt deine Angst und weiĂ genau, wo du stillstehst es dir nicht gut geht. Was du aber noch nicht siehst, weiĂ Gott bereits in jeder Einzelheit,: nĂ€mlich, wie es hinter dieser Angst weitergeht.
Einen wunderbaren und gesegneten Donnerstag mit vielen guten đ Momenten.
Burkhard Henze

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